Thermogenese und Kalorienverbrauch
Die Thermogenese ist neben dem Grundumsatz und dem Leistungsumsatz eine weitere Komponente des Energie-/Kalorienverbrauchs. Ähnlich wie bei jeder Art von körperlicher Arbeit, oder aber im Sport, steigt mit zunehmender Intensität die Körpertemperatur, man beginnt zu schwitzen. Selbst beim Essen steigt die Körpertemperatur und die Schweißabsonderung nimmt zu. Der gesamte Ablauf der Thermogenese ist jedoch ähnlich wie alle anderen Faktoren auch, von der Genetik des einzelnen Menschen abhängig und deshalb auch verschieden. So kommt es eben, daß der eine bereits bei leichter, körperlicher Arbeit enorm viel schwitzt, also wie ein Dampfkessel, ständig unter Hitze steht und der andere nahezu ohne eine einzige Schweißperle die gleiche Arbeit bzw. Training verrichtet.
Die Thermogenese steht deshalb auch in direkter Verbindung mit dem Kalorienverbrauch. Menschen, die ständig diese Hitze in sich haben, schnell beginnen zu schwitzen, sind fast immer regelrechte “Kalorien-Grossverbraucher”, die fortlaufend auf Nachschub angewiesen sind. Die Thermogenese macht ca. 10-16% des Energieverbrauchs aus.
Die Thermogenese ist vereinfacht gesagt ein Regelmechanismus und dient dazu, die Körpertemperatur konstant zu halten. Ähnlich wie der Körper bei erhöhter Körpertemperatur z.B. beim Training – mit dem Schwitzen den Körper kühlt, so erfüllt die Thermogenese die Konstanthaltung der Temperatur im Ruhezustand – also auch dann, wenn wir nicht arbeiten und auch keinen Sport treiben.





